{"id":1922,"date":"2016-11-29T13:54:10","date_gmt":"2016-11-29T11:54:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vienna-brass-connection.at\/?page_id=1922"},"modified":"2016-11-29T14:42:36","modified_gmt":"2016-11-29T12:42:36","slug":"sonic-interview","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.vienna-brass-connection.at\/eng\/sonic-interview\/","title":{"rendered":"sonic &#8211; Interview"},"content":{"rendered":"<pre style=\"text-align: justify;\">Artikel der\u00a0<em>sonic<\/em>\u00a0- Edition 6 2016 November\/December<\/pre>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vienna-brass-connection.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Sonic.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1917 size-medium\" src=\"https:\/\/www.vienna-brass-connection.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Sonic-225x300.jpg\" alt=\"{&quot;total_effects_actions&quot;:0,&quot;total_draw_time&quot;:0,&quot;layers_used&quot;:0,&quot;effects_tried&quot;:0,&quot;total_draw_actions&quot;:0,&quot;total_editor_actions&quot;:{&quot;border&quot;:0,&quot;frame&quot;:0,&quot;mask&quot;:0,&quot;lensflare&quot;:0,&quot;clipart&quot;:0,&quot;text&quot;:0,&quot;square_fit&quot;:0,&quot;shape_mask&quot;:0,&quot;callout&quot;:0},&quot;effects_applied&quot;:0,&quot;uid&quot;:&quot;443971CB-85EC-41BE-B8D6-C28416CE2E20_1480415046696&quot;,&quot;sources&quot;:[],&quot;photos_added&quot;:0,&quot;total_effects_time&quot;:0,&quot;tools_used&quot;:{&quot;tilt_shift&quot;:0,&quot;resize&quot;:0,&quot;adjust&quot;:0,&quot;curves&quot;:0,&quot;motion&quot;:0,&quot;perspective&quot;:0,&quot;clone&quot;:0,&quot;crop&quot;:0,&quot;enhance&quot;:0,&quot;selection&quot;:0,&quot;free_crop&quot;:0,&quot;flip_rotate&quot;:0,&quot;shape_crop&quot;:0,&quot;stretch&quot;:0},&quot;width&quot;:2508,&quot;source&quot;:&quot;editor&quot;,&quot;origin&quot;:&quot;collage&quot;,&quot;height&quot;:3343,&quot;subsource&quot;:&quot;done_button&quot;,&quot;total_editor_time&quot;:3,&quot;brushes_used&quot;:0}\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.vienna-brass-connection.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Sonic-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.vienna-brass-connection.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Sonic-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span>&#8222;Take One&#8220; hie\u00df die erste CD der\u00a0<em>Vienna Brass Connection<\/em>\u00a0mit Filmmusik aus Korngolds &#8222;Seahawk&#8220; \u00fcber Contis &#8222;Fackeln im Sturm&#8220; bis zu Hans Zimmers &#8222;Gladiator&#8220;-Musik. Nun legt das Ensemble, von dem man wohl noch viel h\u00f6ren wird, seine zweite CD vor: &#8222;Open Minded&#8220;, eine Wiener Melange aus faszinierenden Kl\u00e4ngen unterschiedlichster Stilrichtungen.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.sonic.de\" target=\"_blank\"><em>sonic<\/em><\/a>\u00a0im Gespr\u00e4ch mit\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vienna-brass-connection.at\/das-ensemble\/stefan-obmann\/\" target=\"_blank\"><em>Stefan Obmann<\/em><\/a>, einer der Posaunisten und organisatorischer Kopf der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Gruppierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Text von <em>Markus Bebek.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>sonic: <\/b><\/span>&#8222;Open Minded&#8220; ist das zweite CD-Projekt der Vienna Brass Connection. Wie ist der Titel der CD zu verstehen?<br \/>\n<span style=\"color: #ff6600;\"><b>Stefan Obmann: <\/b><\/span>2012 haben wir unsere erste CD &#8222;Take One&#8220; ver\u00f6ffentlicht, die haupts\u00e4chlich Filmmusik beinhaltet. Jedes Ensemble muss sich von Zeit zu Zeit \u00fcberlegen, wohin der gemeinsame Weg f\u00fchren und wie es weitergehen soll. Wir haben beschlossen, die Filmmusik nicht v\u00f6llig aus dem Repertoire zu streichen, jedoch auch andere Musik in unser Programm aufzunehmen. Unsere Interessen bez\u00fcglich verschiedenster Musik sind sehr breit gef\u00e4chert und das kann man auf unserer neuen CD h\u00f6ren. Der Titel &#8222;Open Minded&#8220; bezieht sich auf die Musikauswahl der CD ebenso wie auf die prinzipielle Lebenseinstellung der Musiker der Vienna Brass Connection. Weltoffen, vorurteilslos und unvoreingenommen zu sein, erscheint uns in der Zeit, in der wir leben, besonders wichtig.\u00a0Diese Botschaft m\u00f6chten wir obendrein mit dieser CD transportieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>sonic: <\/b><\/span>Seit wann gibt es die Vienna Brass Connection?<br \/>\n<span style=\"color: #ff6600;\"><b>Stefan Obmann: <\/b><\/span>Angefangen hat alles mit dem jetzigen Solohornisten der Wiener Philharmoniker Manuel Huber. Er wollte unbedingt ein Blechbl\u00e4serensemble der Sonderklasse gr\u00fcnden. \u00a0Seinen Wunsch hat er sich im Jahr 2011 erf\u00fcllt, indem er gleichgesinnte Musiker, allesamt gute Freunde, um sich geschart hat. Die Blechansammlung wird von drei Schlagwerkern unterst\u00fctzt. Um diese gemeinsame Kraft, die dabei entsteht, zu b\u00fcndeln, wirkt\u00a0Johannes Kafka als Dirigent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>sonic: <\/b><\/span>Auf der CD wirken drei namhafte Solisten mit: die Geigerin Marie-Christine Klettner, der Operntenor Vincent Schirrmacher und der Trompeter Lorenz Raab. Wie kam es zur\u00a0Zusammenarbeit?<br \/>\n<b><span style=\"color: #ff6600;\">Stefan Obmann:<\/span> <\/b>Jeder dieser drei Solisten bereichert die CD enorm und unterstreicht wieder deren Vielseitigkeit. Die besondere Bearbeitung der bekannte Carmen-Fantasie f\u00fcr Solo-Violine wurde eigens von uns f\u00fcr ein Festival arrangiert. Die Arbeit mit der virtuosen jungen Geigerin Marie-Christine Klettner hat uns sehr viel Spa\u00df bereitet und wir haben sofort beschlossen, dieses St\u00fcck gemeinsam aufzunehmen. Ein solistisches Streichinstrument, begleitet von einem Blechbl\u00e4serensemble: Auch damit m\u00f6chten wir Grenzen, die ja sowieso nur in unseren K\u00f6pfen existieren, bewusst \u00fcberschreiten.\u00a0Ein Hauptwerk der CD ist ein Querschnitt durch die Oper &#8222;Turandot&#8220; von Giacomo Puccini. Da darf nat\u00fcrlich eine der wohl bekanntesten Arien, &#8222;Nessun Dorma&#8220;, nicht fehlen. Wir konnten daf\u00fcr Tenor Vincent Schirrmacher gewinnen, der uns von einigen gemeinsamen Produktionen an der Wiener Volksoper bestens bekannt ist. &#8222;Nessun Dorma&#8220; in dieser besonderen Konstellation aufzunehmen, war f\u00fcr ihn, aber auch f\u00fcr uns eine neue Erfahrung, die sich auf alle F\u00e4lle gelohnt hat. Dass zudem unser Freund und Kollege Lorenz Raab dabei\u00a0ist, war keineswegs von Anfang an geplant. Er hatte die Aufnahmeleitung inne. W\u00e4hrend der Aufnahme der letzten Nummer hatten wir die spontane Idee, dass Lorenz doch einfach mitspielen k\u00f6nne. Und so kam\u00a0es zu dem\u00a0unverhofften und sehr sch\u00f6nen Fl\u00fcgelhorn-Solo\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>sonic: <\/b><\/span>Wenn man die CD anh\u00f6rt, bemerkt man sofort eine sehr pers\u00f6nliche Handschrift, die sich besonders in den hervorragenden Arrangements \u00e4u\u00dfert. Beweisen Sie einfach ein gl\u00fcckliches H\u00e4ndchen bei der Auswahl bestehender Arrangements oder wurden alle St\u00fccke auf der CD speziell f\u00fcr das Ensemble arrangiert?<br \/>\n<span style=\"color: #ff6600;\"><b>Stefan Obmann: <\/b><\/span>Gl\u00fccklicherweise haben wir sehr talentierte Arrangeure in unseren Reihen und \u00fcblicherweise werden alle St\u00fccke von uns selbst arrangiert. Zum einen, weil es f\u00fcr unsere\u00a0besondere Besetzung nur sehr wenig Literatur gibt, zum anderen, weil wir dadurch die M\u00f6glichkeit haben, jede Bearbeitung genau auf uns abzustimmen. Au\u00dferdem ist es unser Ziel, etwas Neues zu schaffen. Manchmal kommt es auch vor, dass wir Auftr\u00e4ge an befreundete Musiker und Arrangeure vergeben. Speziell f\u00fcr diese CD hat zum Beispiel Leonhard Paul das St\u00fcck mission@turan.imp geschrieben. Die Idee zu dem St\u00fcck kam mir im Kino, als ich mir den Film \u201eMission Impossible 5\u201c, der zu gro\u00dfen Teilen in Wien gedreht wurde, ansah. Eine sehr lange Szene spielt in der Wiener Staatsoper w\u00e4hrend einer Vorstellung von Puccinis Turandot. Ich konnte Leonhard Paul f\u00fcr das Vorhaben, die Titelmelodie des Films mit einem Querschnitt dieser Oper zu verbinden, gewinnen. Meiner Meinung nach ist ihm das bravour\u00f6s gelungen, seine besondere Handschrift gibt dem St\u00fcck und somit unserem Programm und der neuen CD eine spezielle Note.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>sonic: <\/b><\/span>Wie oft kommt das Ensemble im Jahr zusammen und wie regelm\u00e4\u00dfig finden Konzerte statt?<br \/>\n<span style=\"color: #ff6600;\"><b>Stefan Obmann: <\/b><\/span>Ja, das ist ein ganz besonderes Thema: Termine f\u00fcr unser\u00a0Ensemble zu koordinieren ist eine gro\u00dfe Herausforderung. Bei 21 Musikern, die alle sehr viel zu tun haben, erweist sich das oft als \u00e4u\u00dferst schwierig. Einige der Musiker sind sehr erfolgreiche und gefragte Freelancer, die meisten engagiert in renommierten Orchestern. Ich habe nachgez\u00e4hlt &#8211; insgesamt handelt es sich tats\u00e4chlich um zehn verschiedene Orchester: Wiener Philharmoniker, Wiener Staatsoper, Wiener Symphoniker, WDR Sinfonieorchester K\u00f6ln, Wiener Volksoper, Radiosinfonieorchester Wien, Tonk\u00fcnstlerorchester Nieder\u00f6sterreich, Mozarteumorchester Salzburg, K\u00e4rntner Sinfonieorchester und das Grazer Philharmonische Orchester. 21 volle Terminkalender aufeinander abzustimmen und gemeinsame Zeit f\u00fcr Proben und Konzerte zu finden, erfordert gute und vorausschauende Planung. Die Proben versuchen wir zu blocken: Ein neues Konzertprogramm wird erarbeitet und einstudiert, danach Konzerte geplant. Aufgrund des gro\u00dfen Aufwandes bringen wir\u00a0es derzeit nur auf etwa sechs Konzerte im Jahr. Wir versuchen aber, dies auszubauen, da wir einerseits sehr gerne miteinander spielen und es uns andererseits die gemeinsamen Arbeitsphasen erm\u00f6glichen, uns alle wiederzusehen und miteinander Zeit\u00a0zu verbringen. Immerhin sind wir ja sehr gut befreundet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>sonic: <\/b><\/span>Mit Ihrem Ensemble haben Sie bewiesen, dass Sie sich in vielen verschiedenen Musikstilen bewegen k\u00f6nnen. Gibt es ein Repertoire, dass Sie besonders gerne spielen?<br \/>\n<span style=\"color: #ff6600;\"><b>Stefan Obmann: <\/b><\/span>Bei 21 Musikern treffen nat\u00fcrlich viele verschiedene Geschm\u00e4cker aufeinander. Da hat jeder sein besonderes Lieblingsrepertoire. Die besten St\u00fccke kommen meiner Meinung nach nicht aus einer speziellen Musikrichtung. Gut ist, was gut klingt und uns allen Spa\u00df macht. Das \u00fcbertr\u00e4gt sich dann sehr schnell aufs Publikum. Mein pers\u00f6nlicher Indikator: Wenn ich beim Spielen G\u00e4nsehaut bekomme, dann ist das St\u00fcck f\u00fcr die Vienna Brass Connection geeignet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>sonic: <\/b><\/span>Gab es, f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich, ein Highlight mit der Vienna Brass Connection? Gab es ein Konzert, das Ihnen unvergesslich bleibt?<br \/>\n<b><span style=\"color: #ff6600;\">Stefan Obmann:<\/span> <\/b>Jedes Konzert ist auf seine eigene Art und Weise besonders. Es h\u00e4ngt da auch sehr vom Rahmen, dem Saal und dem Publikum ab. Es gibt beinahe in jedem Konzert Momente, in denen es so richtig zu knistern beginnt. In besonderer Erinnerung wird mir ein Konzert bei einem gro\u00dfen Brassfestival in Frankreich bleiben. Am Konzerttag hat ein Gro\u00dfteil der Fluglinien gestreikt und es wurde im Laufe des Tages klar, dass es nicht alle Musiker zum Konzertbeginn schaffen w\u00fcrden. Die erste H\u00e4lfte haben wir dann spontan mit dem Posaunenquartett Trombone Attraction bestritten. Diese\u00a0Gruppe\u00a0besteht aus vier Posaunisten der Vienna Brass Connection. Bis zur verl\u00e4ngerten zweiten H\u00e4lfte war dann das gesamte Ensemble eingetroffen. Der ganze Tag war unglaublich stressig, aber als wir dann endlich gemeinsam auf der B\u00fchne standen, ist das alles verflogen. Wir &#8211; und auch das Publikum &#8211; waren dankbar und erleichtert, da zu sein. Die Stimmung war optimal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>sonic: <\/b><\/span>Ein Erlebnis, das vielleicht nur mit einem Blechbl\u00e4ser-Ensemble m\u00f6glich ist. Was ist f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich das Geheimnis, was der Reiz am Klang eines Brass-Ensembles?<br \/>\n<span style=\"color: #ff6600;\"><b>Stefan Obmann: <\/b><\/span>Mich fasziniert immer wieder die enorme Bandbreite, die ein gutes Brass-Ensemble zu bieten hat. Mit \u00e4u\u00dferst zarten und leisen T\u00f6nen bis hin zu sehr kraftvollen Passagen kann man verschiedenste Stimmungen und Gef\u00fchle transportieren und auf das Publikum \u00fcbertragen. Die Momente in einem Konzert, in denen der ganze Saal still den Kl\u00e4ngen lauscht und sich nach einem St\u00fcck niemand zu klatschen oder sich gar zu bewegen traut, da jeder so gefesselt von der Musik ist, die koste ich jedes Mal wieder aufs Neue aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b><span style=\"color: #ff6600;\">sonic:<\/span> <\/b>Herr Obmann, wie oben bereits erw\u00e4hnt spielen Sie sowohl bei Trombone Attraction als auch bei der Vienna Brass Connection und sind regelm\u00e4\u00dfig bei den Wiener Orchestern zu Gast, sind also als Orchestermusiker und Kammermusiker sehr aktiv. Was macht f\u00fcr Sie die Faszination der Kammermusik aus?<br \/>\n<b><span style=\"color: #ff6600;\">Stefan Obmann:<\/span> <\/b>Als Posaunist im Orchester hat man manchmal wenig zu tun. Au\u00dferdem bekommt man von diversen Dirigenten sehr genau gesagt, wie man etwas zu spielen hat. Als Kammermusiker muss man viel eher selbst die Verantwortung f\u00fcr sich, die Interpretation, die Programmauswahl usw. \u00fcbernehmen. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, ist es von gro\u00dfer Bedeutung, Kreativit\u00e4t und seine eigene Pers\u00f6nlichkeit einzubringen. Ich spiele sehr gerne im Orchester. Als Kammermusiker t\u00e4tig zu sein, finde ich aber enorm reizvoll, interessant und spannend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b><span style=\"color: #ff6600;\">sonic:<\/span> <\/b>Welche Projekte hat die Vienna Brass Connection in Zukunft?<br \/>\n<span style=\"color: #ff6600;\"><b>Stefan Obmann: <\/b><\/span>Auch f\u00fcr die Zukunft haben wir uns einiges vorgenommen: Live-Auftritte, viele Ideen f\u00fcr neue Arrangements oder Projekte, die es zu verwirklichen gilt. Man wird auf alle F\u00e4lle von uns h\u00f6ren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><b>Musik, die einen durch alle Aggregatzust\u00e4nde bef\u00f6rdert.<\/b><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Wenn das Fl\u00fcgelhorn klingt wie ein scheues Eichk\u00e4tzchen, wenn die Posaunen mit den Trompeten die Luft mit messerscharfen Salven zu Streifen schneiden und im n\u00e4chsten Moment beschwichtigend auf das soeben gez\u00fcngelte Klangfilet einw\u00fcrzen, wenn H\u00f6rner noch H\u00f6rner tragen d\u00fcrfen, wenn die Tuba so richtig Tuba sein kann, wenn das Schlagwerk nicht nur zum Niederstreichen und Nachschlagen gedem\u00fctigt ist, wenn eine Violine auf Augenh\u00f6he mit der durch das gef\u00fchlvolle Dirigat gez\u00e4hmten Herde Musik macht und ein Tenor trotz blecherner \u00dcbermacht als strahlender Held hervorgeht, wenn eine Stunde lang Musik gemacht wird, mit der man nicht ann\u00e4hernd rechnet, Musik, die einen durch alle Aggregatzust\u00e4nde bef\u00f6rdert &#8211; dann kann, nein, dann muss man von \u201eOpen Minded\u201c, dem j\u00fcngsten Kind der Vienna Brass Connection sprechen. Herrliche St\u00fccke, anspruchsvolle Arrangements, kompetent und intelligent von Johannes Kafka geleitet und hervorragend interpretiert von jedem einzelnen Musiker des Ensembles.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Leonhard Paul (Mnozil Brass)<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel der\u00a0sonic\u00a0&#8211; Ausgabe 6 2016 November\/Dezember .&#8222;Take One&#8220; hie\u00df die erste CD der\u00a0Vienna Brass Connection\u00a0mit Filmmusik aus Korngolds &#8222;Seahawk&#8220; \u00fcber Contis &#8222;Fackeln im Sturm&#8220; bis zu Hans Zimmers &#8222;Gladiator&#8220;-Musik. 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